Studie: Anleger müssen mit Enttäuschung rechnen
Hegde-Fonds leiden unter Nachwuchssorgen

Anleger müssen damit rechnen, bei Investments in Hedge-Fonds enttäuscht zu werden. Der Grund: Die Zahl talentierter Hedge-Fonds-Manager hält mit der starken Nachfrage nach dieser innovativen Anlageform nicht Schritt.

ret FRANKFURT/M. Die Nachwuchssorgen dieser jungen Branche spezialisierter Asset-Manager könnte dazu führen, dass die auf Seiten der Anleger zum Teil zu hoch gesteckten Ertrags-Erwartungen künftig nicht mehr voll erfüllt werden. Diese Gefahr zeigen die Experten der Beratungsgesellschaft Watson Wyatt auf.

Ungeachtet dessen werden institutionelle Investoren immer mehr Kapital in diese alternativen Investmentvehikel investieren, da die von Hedge-Fonds erwirtschafteten Renditen z.B. für Pensionskassen und Versicherungen immer noch attraktiv sind. Pensionskassen, die über Direktinvestments in Hedge-Fonds nachdenken, sollten auf die Strategie Long/Short-Equity setzen, bei der es keine Engpässe an begabten Hedge-Fonds-Managern gibt, rät Watson Wyatt.

Einer Untersuchung dieses Hauses zufolge reicht für einen Pensionsfonds, der sein Kapital anfangs zu je 50 Prozent in Aktien und Anleihen investiert habe und später dann fünf Prozent in Hedge-Fonds-Strategien umschichte, eine Rendite von 2,5 bis 3,0 Prozent über dem Geldmarktzins Libor, um die Effizienz seines Portfolios zu steigern. Über die vergangenen Jahre hinweg ist es der Hedge-Fonds-Branche stets gelungen, im Durchschnitt wesentlich bessere Anlageresultate als Libor plus 2,5 bis 3,0 Prozent zu erwirtschaften.

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