Sturz auf 62-Jahres-Tief
Deutsche Bank hält GM-Aktien für wertlos

Die Aktien des US-Autobauers General Motors (GM) sind am Montag auf ein 62-Jahres-Tief gestürzt. Auslöser war unter anderem eine Analysteneinstufung der Deutschen Bank, die das Kursziel der Aktie auf Null Dollar senkte, weil dem Konzern möglicherweise bereits zum Jahresende das Geld ausgehen könnte. Für Barclays sind die Aktien nur wenig mehr wert.

HB DETROIT. Zweifel der Anleger an den Zukunftsaussichten des größten US-Autobauers General Motors haben am Montag dessen Aktie auf den tiefsten Stand seit 62 Jahren gedrückt. Das Papier büßte zeitweise rund ein Viertel seines Wertes ein und war bereits für gut drei Dollar zu haben - vor einem Jahr kostete die Aktie noch zehn mal so viel. Zuletzt war das Papiere 1946 so billig.

Barclays nannte ein Kursziel von ein Dollar. Viele Institute erklärten, dass eine Geldspritze der Regierung zwar eine Pleite unwahrscheinlicher machen würde. Die Regierungshilfen könnte die jetzigen Aktionäre jedoch teuer zu stehen kommen, hieß es.

GM selbst hatte sich am Freitag bei Vorlage seiner Quartalszahlen düster geäußert. Der Opel-Mutter und weltweiten Nummer zwei der Autobranche werde im ersten Halbjahr 2009 das Geld ausgehen, falls es nicht zu weiteren Hilfen oder drastischen Schritten komme, hatte es geheißen. Noch nie dagewesene Turbulenzen in der Wirtschaft und am Kreditmarkt hätten GM und die Branche dramatisch beeinflusst. Die Lage sei so schlimm wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren nicht mehr.

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