Aktien
Sunline will zum Festpreis an die Börse

Nur wenige Wochen nach Ersol und Q-Cells strebt bereits das nächste Unternehmen aus der boomenden Solarbranche aufs Parkett: Die Fürther Solartechnikfirma Sunline plant ihr Börsendebüt noch für Oktober. Der Ausgabepreis der Aktie liegt offenbar bereits fest: Sunline wird Finanzkreisen zufolge seine Aktien zu einem Festpreis von je rund 5,30 € ausgeben.

HB FRANKFURT. Die Zeichnungsfrist für die zur Emission vorgesehenen insgesamt bis zu 1,7 Millionen Aktien beginne voraussichtlich am 6. Oktober und werde wohl knapp eine Woche laufen, sagte eine mit dem Börsengang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Das Börsendebüt der Fürther Solartechnikfirma sei für die zweite Oktoberhälfte vorgesehen. Mit einem Emissionsvolumen von rund neun Mill. € ist Sunline jedoch deutlich kleiner als Ersol und Q-Cells .

Sunline visiert eine Notierung im Freiverkehr in Frankfurt und Berlin-Bremen sowie im neuen Marktsegment M:access der Münchner Börse an. Konsortialführer sei die Baader Wertpapierhandelsbank.

Dem Börsenkandidaten flössen über eine Kapitalerhöhung von 1,5 Mill. Aktien, wovon 200 000 Stück als Mehrzuteilungsoption vorgesehen seien, bis zu rund acht Mill. € zu. Mit den Einnahmen wolle die Firma ihr Geschäft mit Solaranlagen ausbauen, die vom Stromnetz unabhängig sind und etwa zum Betrieb von Parkautomaten im Verkehr oder zur Wärmeerzeugung in Garten- oder Wochenendhäusern eingesetzt werden können. Zudem solle die Expansion im In- wie im Ausland vorangetrieben werden.

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