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SWX-Absage an Deutsche Börse nicht überbewerten - LRP

Die Absage der Schweizer Börse SWX an die Deutsche Börse ist nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) nicht überzubewerten. Das Nein bestätige erneut die "nationalen Widerstände gegen Börsenfusionen", schrieb Analyst Olaf Kayser in einer Studie vom Montag. Insofern seien die beschlossenen Kooperationsabsichten ein "erster Schritt in die richtige Richtung, um die beiden Finanzplätze weiter zu entwickeln". Die Chancen für eine mögliche Fusion zu einem späteren Zeitpunkt dürften sich damit verbessern.

dpa-afx MAINZ. Die Absage der Schweizer Börse SWX an die Deutsche Börse ist nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) nicht überzubewerten. Das Nein bestätige erneut die "nationalen Widerstände gegen Börsenfusionen", schrieb Analyst Olaf Kayser in einer Studie vom Montag. Insofern seien die beschlossenen Kooperationsabsichten ein "erster Schritt in die richtige Richtung, um die beiden Finanzplätze weiter zu entwickeln". Die Chancen für eine mögliche Fusion zu einem späteren Zeitpunkt dürften sich damit verbessern.

Kayser bestätigte den Titel auf "Marketperformer" mit einem Kursziel von 45 €. "Eine Fusion wäre zwar positiv zu werten gewesen, weil die Deutsche Börse ihren Kassamarkt und damit ihre Position in Europa gestärkt hätte, allerdings hätte es überrascht, wenn die Schweizer den Einfluss auf ihren Handelsplatz aus der Hand gegeben hätten." Damit hat die Deutsche Börse aus Sicht der LRP ihr Minimalziel mit ihrem Vorstoß Richtung Schweiz erreicht. Abzuwarten bleibe nun, in welcher Form sich die weiteren Kooperationen zeigen werden und welche Effizienzgewinne für beide Seiten daraus realisierbar seien.

Gemäß der Einstufung "Marketperformer" gehen die LRP-Analysten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden Monaten um bis zu zehn Prozentpunkte besser oder schlechter entwickeln wird als der Index.

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