Systemhaus stößt durch Übernahme eines SAP-Spezialisten in neue Umsatzdimension vor
Haitec weckt Interesse der Anleger

Die Rückkehr in die schwarzen Zahlen ist dem Münchener Systemhaus Haitec im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres geglückt. Mit der Übernahme des SAP-Spezialisten Autinform AG soll das Unternehmen mit dem Hai im Logo nun endlich auch an der Börse zu einem ernst zu nehmenden Kandidaten für Anleger werden, glauben Analysten.

HB FRANKFURT. Seit dem Börsengang im Mitte Juli 1999 ging es mit Haitec kontinuierlich bergab: Bis zum Herbst 2004 schrieb das Unternehmen in keinem einzigen Quartal schwarze Zahlen, der Aktienkurs fiel seit der Ausgabe der Papiere zu 40 Euro zwischenzeitlich um mehr als 98 Prozent. Außerdem wurde im Schnitt einmal jährlich das Management getauscht.

Mit Vorstandschef Jochen Furch und Finanzvorstand Markus Olbrich sind nun seit kurzem die Vorstände Nummer zwölf und dreizehn seit dem Börsengang am Start, und ihnen ist es im wesentlichen zu verdanken, dass viele Analysten wieder Vertrauen zu Haitec fassen. Auf mehreren Investorenveranstaltungen präsentierten sie das Unternehmen im Frühjahr. Dies hatte zur Folge, dass sich inzwischen auch wieder drei Analysten mit der Aktie beschäftigen. „Ich habe das Gefühl, dass dort derzeit die Ärmel hochgekrempelt werden“, sagt Felix Ellmann von SES Research.

Der Analyst sieht den Kauf von Autinform von der britischen Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint Capital als Auslöser, um Haitec strukturell in eine neue Dimension zu führen. Das Unternehmen mit SAP-Know-How erzielte im vergangenen Jahr mit 105 Mitarbeitern einen Umsatz von 20,2 Mill. Euro und damit etwas mehr als das, was Haitec für dieses Jahr anstrebt. Friedrich Schellmoser von der Hypo-Vereinsbank (HVB), der erst seit diesem Monat die Aktie beobachtet, bezeichnet die Übernahme als strategisch „exzellenten Schachzug“.

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