TAG-Aktie bricht ein
Zweifel an Immobilienstar Elgeti

Rolf Elgeti gilt als Star unter den Immobilienmanagern. Ein Artikel wirft ihm vor, sein eigenes „Immobilienimperium“ aufzubauen. Von Interessenkonflikten und zu teuren Kaufpreisen ist die Rede. Der Aktienkurs bricht ein.
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Beim sonntäglichen Frühstück dürfte Rolf Elgeti die Zeitung vor Schreck aus der Hand gefallen sein. Die „Welt am Sonntag“ erhebt in einem anderthalbseitigen Artikel schwere Vorwürfe gegen den Vorstandschef von TAG Immobilien.

Dem Chef des Immobilienunternehmens aus dem MDax wird vorgeworfen, auch privat ein „Immobilienimperium“ errichten zu wollen. Laut TAG besitzt Elgeti 16 Objekte. Die Zeitung berichtet, dass Elgeti an rund 20 Firmen beteiligt sei, „deren Zweck es sei Immobilien zu kaufen oder zu verwalten“.

Weiterhin berichtet die Zeitung vom Kauf eines Hochhauses in Rostock für fast 3,5 Millionen Euro auf eigene Rechnung von dem österreichischen Investor Nemat Farrokhnia gekauft. Von dem gleichen Verkäufer habe die TAG mit ihrem Vorstandschef Elgeti ein Jahr zuvor für 30 Millionen Euro das „Brandenburgische Viertel“ mit mehr als 1000 Wohnungen in Eberswalde erworben. Dabei sei das Portfolio erst wenige Wochen vorher über die BNP Real Estate auf dem Markt angeboten worden.

Farrokhnia und sein Geschäftspartner Wolfgang Hahn hätten es für 25 Millionen Euro gekauft und fünf Millionen teurer an die TAG weitergereicht. Zuvor habe Hahn der TAG schon 430 Wohnungen in Chemnitz für 23,75 Millionen Euro verkauft, die er gerade erst für gut 19 Millionen gekauft hatte. Nach Angaben von Elgeti und Aufsichtsratschef Lutz Ristow konnte die TAG das Objekt in Rostock unter anderem deshalb nicht selbst kaufen, weil es zu klein sei. Die Wams erkennt dagegen Anzeichen für einen „klassischen Interessenkonflikt“.

TAG bestreitet auch die weiteren Vorwürfe. Alle privaten Immobiliengeschäfte Elgetis seien mit dem Aufsichtsrat in allen Details besprochen und anwaltlich geprüft. Auch den Vorwurf, Elgeti habe in verschiedenen Fällen zu Lasten der Aktionäre und des Unternehmens zu teuer gekauft, weist TAG zurück.

Die Aktionäre haben bereits reagiert und verkaufen TAG-Aktien. Der Kurs des im MDax notierten Unternehmens fiel um mehr als zehn Prozent. Der Auslöser dafür kann nur der Pressebericht gewesen sein, Tag hatte weder Zahlen noch Personalien oder Immobiliendeals verkündet.

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Hochbegabter Kurspfleger

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  • Was ist das denn für ein unqualifizierter und vor allem dummer Kommentar???!!!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Immobilien-AG's rentabel? Was sagt hier Cerberus und Blackstone dazu?

    Schon gesehen was IVG passiert ist!!!!

    Es gibt genügend Beispiele, wie verlogen der Aktienmarkt doch ist.

    Dann lieber im Oktoberfest mit ein paar Dirndl das Geld verjubeln, dahat man wenigstens Spass, ansonsten würde dieser Spaß Cerberus und Blackstone zuteil.

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