Aktien
Telekom weiten nach Vivendi-Forderung Verluste zeitweise aus

Die Aktien der Deutschen Telekom haben am Dienstag nach der Mrd.-Klage der französischen Vivendi Universal ihre Verluste kurzfristig ausgeweitet. Der Kurs gab um 0,61 Prozent auf 14,60 Euro nach, nachdem sie zuvor bis auf 14,55 Euro gesunken waren.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Deutschen Telekom haben am Dienstag nach der Mrd.-Klage der französischen Vivendi Universal ihre Verluste kurzfristig ausgeweitet. Der Kurs gab um 0,61 Prozent auf 14,60 Euro nach, nachdem sie zuvor bis auf 14,55 Euro gesunken waren. Bis 13.00 Uhr gab der Dax 0,54 Prozent auf 4 239,29 Punkte nach.

"Die US-Futures gaben am Mittag nach und dann kam auch noch die Nachricht. Einige Anleger haben die Milliardenklage wohl im ersten Moment als spektakulär angesehen", begründete ein Händler einer Frankfurter Großbank die Kursverluste. Parallel zu den US-Futures habe sich aber der Kurs inzwischen wieder etwas erholt, weil die Forderung bereits vor Wochen in den Schlagzeilen gewesen seien. "Die Forderung liegt im Rahmen der Erwartungen", sagte der Händler.

Der Streit laufe seit rund zwei Jahren, begründete ein Analyst. Die moderate Reaktion auf die Milliardenforderung. Während die Telekom 1,3 Mrd. Euro für die Anteile an dem polnischen Mobilfunkanbieter PTC biete, fordere die französische Vivendi Universal 2,2 Mrd. Euro. "Wenn man sich schließlich in der Mitte bei 1,7 oder 1,8 Mrd. Euro trifft, ist das überschaubar", fügte der Experte hinzu.

Der Streit zwischen der Deutschen Telekom und Vivendi um die Besitzrechte an PTC ging am Dienstag in eine neue Runde: Vivendi verklagte die Telekom vor einem Pariser Gericht auf 2,2 Mrd. Euro Schadensersatz.

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