Telekommunikation
Deutsche Versatel soll angeblich an die Börse

Der Finanzinvestor Apax Partners will nach einem Pressebericht den Telekomanbieter Versatel an die Börse bringen. Derzeit liefen die Vorbereitungen für den Gang auf das Börsenparkett, berichtete die „Börsen-Zeitung“ am Donnerstag.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Finanzinvestor Apax Partners will nach einem Pressebericht den Telekomanbieter Versatel an die Börse bringen. Derzeit liefen die Vorbereitungen für den Gang auf das Börsenparkett, berichtete die „Börsen-Zeitung“ am Donnerstag.

Die in Düsseldorf angesiedelte Gesellschaft werde dabei mit zwei Mrd. Euro bewertet. Dem Konsortium sollen Jpmorgan, Credit Suisse und die WestLB angehören, wobei JP Morgan als einer der Konsortialführer parallel auch das Mandat für einen potenziellen Verkauf erhalten habe.

Versatel ist ein Zusammenschluss von lokalen Anbietern, in die das Deutschlandgeschäft der niederländischen Versatel-Gruppe eingebracht wurde. Zu den Eigentümern gehören neben Apax mehrere kleinere Mitgesellschafter wie die Sparkasse Essen sowie die Stadtsparkassen Wuppertal und Solingen.

Versatel gehört neben Arcor zu den größten Netzbetreibern nach der Deutschen Telekom. Bis Ende kommenden Jahres will die Gesellschaft 40 Prozent der Bundesbürger mit ihrem Netz abdecken. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 670 Mill. Euro. Bei Versatel war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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