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TF1 nach Ausblick schwächer - Am Index-Ende im CAC 40

Die TF1-Aktie hat am Montag nach der Vorlage von Quartalszahlen vor allem unter einem schwachen Halbjahresausblick gelitten und sich bis zum Nachmittag als schwächster Wert im CAC 40 etabliert.

dpa-afx PARIS. Die TF1-Aktie hat am Montag nach der Vorlage von Quartalszahlen vor allem unter einem schwachen Halbjahresausblick gelitten und sich bis zum Nachmittag als schwächster Wert im CAC 40 etabliert. Die größte französische Privatfernseh-Anstalt verdiente im ersten Quartal dieses Jahres bei kaum verändertem Umsatz weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig warnte das Unternehmen davor, dass sich die Umsätze in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres abschwächen könnten. Der Ausblick soll im August überprüft werden.

Das TF1-Papier büßte bis 16.00 Uhr 0,68 Prozent auf 21,94 Euro ein, während der Pariser Leitindex CAC-40-Index sich mit minus 0,16 Prozent auf 4 125,13 Zähler knapp behauptete. Zeitweise war die Aktie an diesem Tag bis auf 21,55 Euro gefallen.

Händler werteten die Aussagen von TF1 als "Umsatzwarnung". Der schwache Ausblick auf Erlöse aus dem Werbegeschäft im ersten Halbjahr lege nahe, dass TF1 sein Ziel für 2005 eines 3- bis 4-prozentigen Wachstums bei den Werbeeinnahmen nicht erreichen dürfte, sagte ein Börsianer. In jedem Fall werde dies nun sehr schwer, "wenn es in Frankreich nicht zu einer grundlegenden Änderung in der Konsumhaltung kommt", sagte Stephane Lefevre-Sauli, Analyst bei Global Equities in Paris.

Vielen Investoren hätten allerdings ein schwaches Quartal erwartet, da TF1 seine Ergebnisse für das erste Quartal erst am 20. Juni habe veröffentlichen wollen, hieß es. Der Markt sei überrascht gewesen, als TF1 dann Ende der vergangenen Woche ankündigte, seine Ergebnisse bereits früher - nämlich an diesem Montag - bekannt geben zu wollen, obwohl die Börsen in London und den USA geschlossen seien.

Mit Blick auf die Quartalszahlen hatte etwa die Deutsche Bank beim Überschuss deutlich mehr erwartet als der auf 60,9 Mill. Euro gemeldete 14-prozentige Rückgang. Die Analysten der Deutschen Bank hatten mit 77,3 Mill. Euro gerechnet.

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