Titel des Börsenneulings kosten 17 Euro
Smartrac-Aktie startet mit Verspätung

Mit einem Tag Zeitverzögerung gegenüber den ursprünglichen Plänen gibt der niederländische Technologie-Anbieter Smartrac heute sein Börsendebüt im Premiumsegment Prime Standard der Frankfurter Börse. Der Ausgabepreis für die Aktien liegt bei 17 Euro.

scc FRANKFURT. Zu der Verzögerung war es gekommen, weil die Zahl der emittierten Aktien um 500 000 Stücke aus dem Besitz der Altaktionäre reduziert wurde. Statt der anvisierten vier Millionen Aktien kommen nun nur 3,5 Millionen Stücke an die Börse. Diese stammen komplett aus einer Kapitalerhöhung. Dem Unternehmen fließen damit brutto 59,5 Mill. Euro zu, wovon nach Abzug der Kosten netto 51 Mill. Euro übrig bleiben.

Smartrac liefert elektronische Komponenten für Kreditkarten und Reisepässe. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 25,2 Mill. Euro und dabei einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 4,9 Mill. Euro.

Im laufenden Jahr ist Smartrac Börsenneuling Nummer 14 im Prime Standard. Im Frühjahr musste das Unternehmen seinen Börsengang zunächst absagen, weil ehemalige geschäftliche Weggefährten von Vorstandschef Manfred Rietzler wegen Patentrechtsverletzungen gegen Smartrac geklagt hatten. Diese Klage wurde am 19. Juni von der Staatsanwaltschaft Augsburg eingestellt.

Dass der Anteil der Altaktionäre nicht platziert werden konnte, schob das Management auf das derzeit schwierige Umfeld. Mit dem Ausgabepreis von 17 Euro ist die Aktie nun mit dem moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von elf bewertet.

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