Aktien
Trennung von Handy-Geschäft wäre gut für Siemens - LRP

Der Siemens-Konzern würde nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz von einer Trennung von dem defizitären Handy-Geschäft profitieren.

dpa-afx MAINZ. Der Siemens-Konzern würde nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz von einer Trennung von dem defizitären Handy-Geschäft profitieren. Der Konzern hätte ansonsten in Zukunft keine Chance, aus eigener Kraft damit angemessene Umsätze und Erträge zu generieren, schrieb Analyst Thomas Hofmann in einer Studie am Montag. Er bestätigte das Papier mit "Outperformer".

Der Aktienkurs der Münchener dürfte daher laut LRP von entsprechenden Presseberichten profitieren. "Auch mittelfristig sollte damit der Startschuss für das Ende der hartnäckigen Underperformance der Aktie gegenüber dem Dax eingeläutet werden", hieß es. Siemens hat sich nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD, Montagausgabe) mit dem taiwanesischen Handy-Hersteller Benq auf eine Partnerschaft für die defizitäre Handysparte geeinigt. Gemeinsam mit Benq, einer Ausgründung des Computerherstellers Acer, habe Siemens die Chance, seinen Rückstand auf die größten Anbieter zu verringern, berichtet die "FTD". Weder Siemens noch Benq wollten den Bericht kommentieren.

Gemäß der Einstufung "Outperfomer" gehen die LRP-Analysten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden Monaten um mindestens zehn Prozentpunkte besser entwickeln wird als der Index.

Analysierendes Institut LRP Research - Landesbank Rheinland-Pfalz.

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