Trotz der Wirbelstürme
Fitch sieht keine großen Probleme für Rückversicherer

Die milliardenschweren Schäden durch die Wirbelstürme „Katrina“ und „Rita“ werden der Rückversicherungsbranche keine großen Probleme bereiten. Dies nimmt die Ratingagentur Fitch an.

HB LONDON. Von der insgesamt auf die Versicherungsbranche zukommende Schadenssumme von 33 bis 56 Milliarden Dollar entfielen zwischen 15 und 27 Milliarden Dollar auf die Rückversicherer, sagte Chris Waterman, Senior Director der Versicherungsabteilung bei Fitch am Freitag.

„Das sind ungefähr vier bis acht Prozent des Gesamtkapitals der Rückversicherungsbranche“, fügte Waterman bei einer Branchentagung in London hinzu. Das würde 2005 zwar zu einem versicherungstechnischen Verlust führen. Innerhalb von zwölf bis 18 Monaten hätten die Rückversicherer die Auswirkungen aber verarbeitet. In den letzten zwei Jahren hätte die Branche wegen hoher Preise und geringer Schadensfälle gute Gewinne gemacht.

Derzeit sei die Branche um einiges besser aufgestellt als 2001 nach den Anschlägen auf das World Trade Center. Damals seien sie bereits wegen eines jahrelangen intensiven Wettbewerbs mit geringeren Beiträgen geschwächt gewesen.

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