Trotz Preissenkung
Anleger bleiben bei Demag zurückhaltend

Börsenkandidat Demag Cranes kann auch nach der Preissenkung für seine Aktien kaum Anleger anlocken. Im Graumarkt lagen die Papiere mit 21,50 Euro unter der neuen Offerte von 22 Euro.

HB FRANKFURT. „Das Interesse ist nach der Preissenkung nicht gestiegen“, sagte Händler Stefan Chmielewski vom Brokerhaus Lang & Schwarz. Er rechnet trotzdem damit, dass Demag die Papiere zu dem neuen Preis an die Börse bringen wird. „Wenn man sich zu so einem Schritt entscheidet, sollte man sicher sein, dass die Bücher zu diesem neuen Preis auch gefüllt sind.“

In der vergangenen Woche waren die Demag-Papiere mangels Nachfrage unter die ursprüngliche Zeichnungsspanne von 26 bis 31 Euro gefallen. Wenige Wochen nach Air Berlin ist mit Demag der zweite große Börsenkandidat zu einer Preissenkung gezwungen. Der Kran-Hersteller reduzierte außerdem die Zahl der angebotenen Papiere auf 12,3 von 14,95 Millionen. Dadurch entgehen den Alteigentümern fast 200 Millionen Euro Einnahmen. Im Vergleich zu den ursprünglichen Konditionen reduziert sich das Emissionsvolumen auf 271 Millionen von zuvor bis zu 463,5 Millionen Euro.

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