Aktien
Tui drehen ins Minus - Durchsuchung bei Hapagfly bestätigt

Tui-Aktien sind am Dienstag ins Minus gerutscht. Zuvor hatte der Reisekonzern die Durchsuchung von Büros seiner Flugtochter Hapagfly durch das Bundeskartellamt bestätigt. Eine Tui-Sprecherin fügte zugleich hinzu: "Wir haben nichts zu befürchten".

dpa-afx FRANKFURT. Tui-Aktien sind am Dienstag ins Minus gerutscht. Zuvor hatte der Reisekonzern die Durchsuchung von Büros seiner Flugtochter Hapagfly durch das Bundeskartellamt bestätigt. Eine Tui-Sprecherin fügte zugleich hinzu: "Wir haben nichts zu befürchten".

Tui-Aktien büßten gegen 14.15 Uhr 1,06 Prozent auf 20,44 Euro ein, während der Leitindex Dax um 0,14 Prozent auf 4 592,71 Punkte nachgab.

"Die Durchsuchung bei Hapagfly belastet den Tui-Kurs, allerdings halte ich die Kursverluste für übertrieben", sagte ein Analyst. Schließlich seien die Auswirkungen auf das Ergebnis "eher gering". Fraglich sei nun, "ob nun ein Bußgeld droht, und wenn ja, wie hoch soll das Bußgeld ausfallen?" Der Kurs dürfte sich "nach einem ersten Schreck wohl bald wieder erholen".

Ein Händler sagte mit Blick auf das Kursminus bei Tui: "Eine Durchsuchung durch das Bundeskartellamt klingt erst einmal schlecht, daher haben sich viele Investoren schnell von den Tui-Aktien getrennt."

Das Bundeskartellamt hat die Büros von insgesamt vier Ferienflugunternehmen durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht auf Absprachen, sagte Kartellamtssprecherin Anja Scheidgen der dpa in Bonn. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Financial Times Deutschland".

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