Twitter
Wer wird Milliardär?

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seine Aktien bereits breit gestreut. Vom Börsengang profitieren daher nicht nur die Gründer. Auch prominente Schauspieler, Unternehmer und Anleger können richtig reich werden.
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New YorkDer Börsengang von Twitter wird viele Gewinner haben. Nicht nur Gründer und erste Investoren werden prächtig verdienen. Auch Prominente wie der Unternehmer Richard Branson und der Schauspieler Ashton Kutcher sowie eine Reihe weniger bekannter Unterstützer haben schon früh auf den Kurznachrichtendienst gesetzt.

Das Online-Netzwerk könnte schon in zwei Monaten an die Börse gehen. Das „Wall Street Journal“ nannte den späten November als möglichen Termin. Neben Goldman Sachs seien auch noch JP Morgan Chase und Morgan Stanley als begleitende Banken verpflichtet worden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen. Twitter hatte Mitte September seinen Börsenplan enthüllt.

Zu den Profiteuren eines Börsengangs gehört zum Beispiel Jay Virdy, der 2007 AOL verlassen hatte, um den Echtzeit-Suchdienst Summize zu leiten. Als Twitter den Dienst im Juli 2008 übernahm, sollen Virdy sowie dessen Mitgründer und Investoren fast zehn Prozent der damaligen Twitter-Aktien erhalten haben, sagten seinerzeit drei mit dem Vorgang vertraute Personen.

„Als ich erzählte, dass ich das Unternehmen an Twitter verkaufen werde, sagten alle: 'Was zum Teufel ist Twitter?'”, erinnert sich der 49-jährige Virdy im Interview mit Bloomberg News. „Ich sagte dann: 'Macht Euch keine Sorgen, die werden groß rauskommen.'”

Die Summize-Anteile kamen damals auf einen Wert von etwa zehn Millionen Dollar. Sie könnten heute hunderte Millionen Dollar wert sein, wenn man Marktwerteinschätzungen nicht börsennotierter Unternehmen zugrunde legt. Das ist genau die Art von Vermögen, die das Silicon Valley berühmt gemacht hat.

Und Virdy ist beispielhaft dafür, wie der Twitter-Börsengang nicht nur die üblichen Verdächtigen reich machen wird, also Gründer, Beteiligungsgesellschaften und frühe Angestellte. In diesem Fall freuen sich auch hunderte privater Aktionäre, die Mittel und Möglichkeit hatten, bei dem Kurznachrichtdienst einzusteigen.

Kommentare zu " Twitter: Wer wird Milliardär?"

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  • Umso mehr ein Mensch an materiellen Dingen besitzt, umso gieriger und geiziger wird er!
    Oder anders ausgedrückt "Geld verdirbt den Charakter"!

    Solange die Menschheit diese Geldsystem gebraucht, solange ist die Menscheit dem Untergang geweiht!

    Geld, Gold, Silber etc. kann man halt nicht essen!

  • Was für eine dämliche Überschrift!
    Sind wir jetzt bei der BILDzeitung?

    Millionär reicht mir!

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