Umbau der Rechtsstruktur
Aktientausch bei UBS gestartet

Ein Großteil der UBS-Aktien wurde bereits in neue Titel getauscht, für die Aktionäre gibt es eine Zusatzdividende. Die Schweizer Großbank will durch die Holding-Struktur besser für den Krisenfall gerüstet sein.
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ZürichDer von der Großbank UBS in die Wege geleitete Umbau der Rechtsstruktur ist angelaufen. Bisher wurden 86,55 Prozent der UBS-Aktien in Titel der Holdinggesellschaft umgetauscht, teilte UBS am Mittwoch mit. Der Umtausch erfolgt im Verhältnis 1:1 und die Aktionäre erhalten nach Abschluss der Transaktion eine Zusatzdividende von 0,25 Franken pro Aktie.

Zugleich hat UBS den Mindestanteil der UBS-Aktien, die vor Ablauf der anfänglichen Annahmefrist des Umtauschangebots unterbreitet werden müssen, von 90 Prozent auf 66,67 Prozent gesenkt. Die anfängliche Annahmefrist wurde bis zum 20. November verlängert.

Mit einer Holding-Struktur will die größte Schweizer Bank die Abwicklungsfähigkeit im Krisenfall verbessern. Zudem rechnet UBS damit, dass ihr die Bankenaufsicht im Laufe der Zeit einen Eigenmittelrabatt einräumt. Auf die Strategie der Bank habe die neue Rechtsstruktur keinen Einfluss, hatte UBS wiederholt betont.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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