Umfrage: Viele Länder verbessern Kreditwürdigkeit
Bonität von USA und Deutschland sinkt

Deutschland und die USA sind im aktuellen Ranking der Länderbonitäten des New Yorker Bankenmagazins „Institutional Investor“ (II) um jeweils drei Plätze zurückgefallen.

egl WASHINGTON. Die USA fielen von dem 6. auf den 9. und Deutschland vom 10. auf den 13. Platz. Allerdings zeigt die neue Befragung von Institutional Investor bei Länderanalysten, Ökonomen und Portfoliomanagern, dass sich die Einschätzung der Bonitäten insgesamt verbessert hat, was mit der Bewertung führender Ratingagenturen wie Standard & Poor’s oder Moody’s übereinstimmt. In den letzten sechs Monaten ist das globale Bonitätsbarometer um weitere 1,2 Punkte auf nunmehr 44,1 Punkte gestiegen. Gegenüber der vorigen Umfrage wiesen 88 Länder ein um mindestens einen Punkt besseres Ranking auf. Nur 15 Länder fielen auf dem globalen Bonitätsbarometer zurück.

Auf einer Werteskala von 0 bis 100 nahmen Experten von rund 100 international tätigen Banken und Finanzdienstleistern mögliche Veränderungen der Kreditwürdigkeit von 173 Ländern unter die Lupe. Wie im Frühjahr dieses Jahres belegen die Schweiz, Norwegen und Luxemburg unverändert die Spitzenplätze.

Die Mehrheit der befragten Experten (52 Prozent) sehen in weltweit wieder steigenden Zinsen das größte Risiko für die internationale Länderbonität. Rund ein Drittel der Experten (30,4 Prozent) nennen die großen Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite der USA eine Bedrohung. Auch eine Abschwächung der Konjunktur in China wird wegen rückläufiger Exportmöglichkeiten von zahlreichen Experten (29,3 Prozent) als Bonitätsrisiko genannt.

>>> DIe vollständige Tabelle der Länderbonbonität

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%