Umstrittene Privatisierung
Swisscom kommt als Volksaktie

Der neue Swisscom-Chef Carsten Schloter soll nach dem Willen des Schweizer Bundesrats Kleinaktionäre bei der Privatisierung des staatlichen Telekommunikationskonzerns begünstigen.

Um die Aktien möglichst breit zu streuen, sollen Privatleute Swisscom-Papiere billiger erwerben können als institutionelle Anleger. Damit verzichtet der Staat darauf, durch den Verkauf seines 62-prozentigen Anteils den höchstmöglichen Ertrag zu erzielen.

Experten bezweifeln, dass ausgerechnet der Deutsche Schloter die Swisscom zu einer Volksaktie machen kann. Linke Parteien haben eine Volksabstimmung über die Privatisierung gefordert. Diese ist jetzt für den 11. März 2007 geplant.

In der Vergangenheit haben die Schweizer oft gegen Privatisierungen gestimmt. Im Sommer berät zunächst das Schweizer Parlament den Verkauf der Staatsmehrheit.

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