„Uneinigkeit mit Emissionsbank“
Börsengang von Mobotix geplatzt

Der Überwachungskamera-Anbieter Mobotix hat seinen Börsengang abgesagt. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, Uneinigkeit mit der Emissionsbank über die Bookbuilding-Spanne sei der Grund für die Absage.

HB FRANKFURT. Mobotix habe eine Angebotsspanne von 15 bis 18 Euro je Aktie angestrebt, die Bank 13 bis 16 Euro, hieß es. „Bei dieser Kursspanne waren die Altaktionäre nicht bereit, Aktien für eine Umplatzierung abzugeben“, erklärte die Firma aus Kaiserslautern, die ihre Aktien ursprünglich ab dem 27. September im Entry Standrad listen lassen wollte. Betreuende Bank war die DZ Bank.

An die Börse strebende Unternehmen haben es angesichts der von der US-Hypothekenkrise ausgelösten Marktunsicherheit derzeit schwer, Investoren zum Kauf ihrer Aktien zu bewegen. In Deutschland konnte zuletzt der Umweltdienstleister Envio die Preisvorstellungen nicht voll ausreizen. Der Holzverarbeiter Delignit wurde nur ein Viertel seiner Papiere bei Anlegern los. International platzte der größte Börsengang des Jahres. Der russische Aluminiumhersteller UC Rusal legte sein IPO, das auf neun Milliarden Dollar taxiert wurde, am Freitag kurzerhand auf Eis. Auch der Elektronikriese Sony musste wegen der Marktverwerfungen bei der Börsenplatzierung seiner Finanzsparte Abstriche machen.

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