Untergewichten
Bear Stearns geht von stagnierender Softwarebranche aus

Die Aktienexperten von Bear Stearns erwarten, dass die Analystenerwartungen an das Umsatzwachstum der Softwarebranche im zweiten Halbjahr weiter zurückgehen werden. Seit Juli seien die Umsatzprognosen für das zweite Halbjahr zwar deutlich gesunken, sie blieben aber auch weiterhin "zu aggressiv", schrieb Analyst John Difucci in einer am Dienstag vorgelegten Studie.

dpa-afx NEW YORK. Im Durchschnitt werde von den 61 Unternehmen, die von ihm beobachtet werden, nach 4,6 % im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte ein "organisches" Wachstum von 6,5 % erwartet. Rechne man die drei größten Unternehmen heraus, werden nach einem Wachstum von 0,6 % nun 7,4 % mehr Umsatz erwartet. "Wir halten das für überzogenen Optimismus", schrieb Difucci und verwies darauf, dass die Vergleichswerte aus dem Vorjahr schwerer zu erreichen seien und sich positive Währungseffekte abschwächten.

Das größte Wachstum werde derzeit bei Anwendungen für das Management der Beschaffungskette erwartet, das geringste in den Bereichen Speichermanagement für den Endverbraucher und Betriebssysteme. Difucci riet weiter dazu, die Branche unterzugewichten ("Market Underweight"). Er geht demnach davon aus, dass sich die Aktien aus der Branche in den kommenden zwölf Monaten schlechter als der Leitindex entwickeln werden.

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