Unternehmen hat 441 Filialen in Deutschland
ATU: Wir sind bereits börsenfähig

Durch die Finanzierung über ein LBO verzeichnet ATU, wie bei einem derartigen Übernahme-Modell üblich, eine hohe Zinsbelastung und Goodwill-Abschreibungen. Für 2003 weist das Unternehmen kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten aus dem LBO von 490,6 Mill. Euro aus. Diese konnten gegenüber dem Vorjahr um rund 126 Mio von zuvor 616,3 Mill. Euro zurückgefahren werden. Hinzu kommen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 274,7 Mio EUR sowie Finanzverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing vor allem für das neue Distributionszentrum über 438,5 Mill. Euro.

Im Rahmen des Börsengangs sei geplant, "einen substantiellen Teil der Aktien aus einer Kapitalerhöhung zu platzieren", kündigte Finanzvorstand Dirk Müller an. Ziel sei, mindestens soviele Aktien zu platzieren, dass die Gesellschafterdarlehen abgelöst und weitere Verbindlichkeiten reduziert werden können, erklärte Müller. Allerdings werde ATU auch nach dem Börsengang nicht vollständig schuldenfrei sein. Über Kreditlinien werde derzeit mit Banken verhandelt.

Das Emissionskonsortium wird nach Firmenangaben von den Banken Credit Suisse First Boston (CSFB) und HSBC Trinkaus & Burkhardt geführt.

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