Unternehmen ist zuversichtlich
Experten sehen ATU-Börsengang positiv

Trotz der geplatzten Börsengänge von X-FAB und Siltronic sehen Experten gute Chancen für das Initial Public Offering (IPO) der Weidener Werkstattkette Autoteile Unger (ATU). Das Unternehmen, das seine Börsenpläne an diesem Donnerstag erläutert, könnte nach Informationen aus Finanzkreisen bereits im 2. Quartal auf das Börsenparkett streben.

HB MÜNCHEN. Dem Unternehmen wird von Expertenseite Seriosität und eine glaubhafte Wachstumsstory bescheinigt. "Das Geschäftsmodell ist klar, das Unternehmen wirft Gewinne ab und weist stabile Wachstumsraten auf", sagte Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz am Mittwoch. Für ATU spricht nach Auffassung von DWS-Fondsmanager Tim Albrecht zudem, dass mit den Erlösen aus dem Börsengang das Wachstum im Ausland finanziert werden soll.

Einen Fehler muss ATU nach Expertenmeinung auf jeden Fall vermeiden: Das Unternehmen dürfe die Preisspanne nicht zu hoch ansetzen. Bei Siltronic - die Aktien wurden für 14,50 bis 19 Euro angeboten - habe der Preis einfach nicht gestimmt, urteilen Albrecht und Kurz einmütig.

Auch das Weidener Unternehmen selbst ist zuversichtlich. "Etwa 50% der deutschen Autofahrer kennen die Marke ATU", sagte eine Firmensprecherin. ATU könne über Jahre hinweg ein konstantes Umsatz- und Ertragswachstum aufweisen. Nach Unternehmensangaben wuchs der Umsatz 2003 um 8% auf 1,1 Mrd. Euro. Die Umsatzrendite in Relation zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bezifferte Geschäftsführer Werner Aichinger nach HGB auf 14% oder 160 Mill. Euro.

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