Unternehmen war bereits 1999 am Aktienmarkt notiert: Eircom will an die Börse zurück

Unternehmen war bereits 1999 am Aktienmarkt notiert
Eircom will an die Börse zurück

Das größte irische Telekommunikationsunternehmen Eircom kehrt an die Börse zurück. Das Unternehmen erhofft sich von seinem geplanten Börsengang Erlöse in Höhe von 831 Mill. Euro. Die Preisspanne für die Aktien (Bookbuilding-Spanne) legte das Unternehmen am Donnerstag auf 1,48 Euro bis 1,75 Euro fest.

HB LONDON/DUBLIN. Eircom plane, den Ausgabepreis der Aktien am 18. März festzulegen und einen Tag später den Handel mit den Papieren aufzunehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. In einer ersten Phase sollen 300 Mill. Euro, in einer zweiten dann rund 530 Mill. Euro erlöst werden. Im Geschäftsjahr bis Ende März 2005 plane das Unternehmen eine Dividende von elf Cent je Aktie. Das Unternehmen war im Zuge der Privatisierung im Juli 1999 an die Börse gegangen, nach der Übernahme durch das Finanzkonsortium Valentia 2 Jahre später aber wieder aus dem Handel verschwunden.

Der Börsengang unterstreicht das erstarkende Vertrauen von Anlegern in den europäischen Telekommunikationsmarkt. Auch Belgiens Belgacom plant in diesem Monat den Gang an die Börse, die britische Virgin Mobile will im Laufe des Jahres folgen.

In Deutschland plant der Erfurter Halbleiterhersteller X-FAB zum 19. März den Börsengang. Dies wäre der erste Börsengang hierzulande seit mehr als einem Jahr. Auf Basis der Angebotsspanne von zehn bis 14,00 Euro je Aktie ist das Unternehmen mit 306 bis 428 Mill. Euro bewertet.

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