Unternehmenszahlen in der kommenden Woche
Analysten erwarten Gutes von Roche und Novartis

Analysten erwarten, dass Roche und Novartis im dritten Quartal 2005 besser abgeschnitten haben als die Pharmabranche insgesamt.

HB ZÜRICH. Im direkten Vergleich dürfte dabei Roche Analysten zufolge dank dem Krebsmedikament Avastin und dem Grippemittel Tamiflu gegenüber Novartis die Nase vorne haben. Novartis will die Umsatz- und Gewinnzahlen am kommenden Dienstag, Roche die Umsatzzahlen am Mittwoch vorlegen.

Der Pharma-Umsatz bei Novartis wachse weiterhin schneller als der Markt, so Prudential Equity Analyst Tim Anderson. Zudem ist davon auszugehen, dass der Generika-Bereich Sandoz nach der Übernahme der deutschen Hexal seinen Umsatzbeitrag für den Novartis-Konzern verdoppelt hat. Analysten rechnen dabei mit einer soliden Profitabilität des Konzerns, aber Integrationskosten dürften den Gewinn bei Sandoz drücken. Auch Einmalzahlungen für Medikamenten-Lizenzen könnten die Pharma-Division belasten.

Die operative Marge im Pharma-Geschäft von Novartis wird von Lombard Odier Darier Hentsch auf 29,8 Prozent geschätzt, etwas weniger als im Vorquartal, aber immer noch gut über dem Jahresziel von 29 Prozent.

Zwölf Analysten erwarten bei Novartis einen um 17 Prozent höherem Umsatz von 8,29 Milliarden Dollar. Die Pharma-Division dürfte den Umsatz um elf Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar steigern. Beim Reingewinn erwarten die Experten ein Plus von sechs Prozent auf 1,56 Milliarden Dollar.

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