US-Autofinanzierer: Ally kommt Milliarden-Börsengang näher

US-Autofinanzierer
Ally kommt Milliarden-Börsengang näher

Die Papiere für den Börsengang hat der Auto- und Hypothekenfinanzierer Ally eingereicht. Wie viele Aktien ausgegeben werden sollen und zu welchem Preis ist noch nicht klar.
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New YorkDer verstaatlichte US-Auto- und Hypothekenfinanzierer Ally Financial hat einen weiteren Schritt in Richtung eines Milliarden-Börsengangs gemacht. Die einstige Tochter von General Motors reichte am Donnerstag bei den US-Behörden die entsprechenden Unterlagen ein.

Dabei nannte Ally zunächst nur eine Summe von 100 Millionen Dollar als angepeilten Erlös. Das ist gängige Praxis, weil die Firmen dann größere Freiheiten haben. So hatte auch General Motors bei seinem Börsengang zunächst nur 100 Millionen Dollar genannt, am Ende standen aber 23,1 Milliarden Dollar.

Reuters hatte bereits aus Kreisen erfahren, dass Ally sechs bis sieben Milliarden Dollar anstrebt. Die vier führenden Emissionsbanken für den Schritt sollen Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley sein.

Ally musste 2008 und 2009 mehrmals vom US-Steuerzahler mit insgesamt 17 Milliarden Dollar an Hilfszahlungen gerettet werden. Die US-Regierung besitzt daher 73,8 Prozent des Unternehmens, das früher unter dem Namen GMAC firmierte. Im Zuge des Börsengangs will die Regierung ihren Anteil zurückfahren.

Ally ließ am Donnerstag offen, wie viele Aktien ausgegeben werden sollen. Auch eine Preisspanne wurde nicht genannt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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