US-Softwarehaus
Neue Software stützt Adobe

Das US-Softwarehaus steht bei Anlegern hoch im Kurs. Analysten erwarten gute Geschäftszahlen.

STUTTGART. Steigende Gewinne bei gleichbleibenden Einnahmen – mit diesem Kunststück erfreute die Softwarefirma Adobe Systems letzte Woche die Anleger. Fast 40 Prozent mehr als im Vorjahresquartal oder 24 US-Cent pro Aktie blieben unter dem Strich an Einnahmen übrig und damit noch etwas mehr als die Analysten erwartet hatten.

Im Anschluss an die Bilanzlegung kletterte die Aktie auf 41 Dollar und notiert inzwischen auf dem Jahreshoch von rund 43 Dollar. In den vergangenen sieben Monaten hat sie inzwischen um mehr als 50 Prozent zugelegt. Das wohl bekannteste Produkt des Unternehmens ist der Adobe Reader, der früher Acrobat Reader hieß und seit Jahren zu den meistinstallierten Computerprogrammen der Welt gehört.

Doch ein viel wichtigerer Auftritt stand gestern bevor: Die Kalifornier wollten nach Redaktionsschluss ihr neues Softwarepaket „Creative Suite 3“ (CS3) vorstellen. Einige Wochen später soll das Programmpaket dann in den Läden sein. Vorstandschef Bruce Chizen nannte den Produktstart die „größte Markteinführung in unserer Unternehmensgeschichte“.

Auch in der Werbe- und Designbranche wird CS3 mit Spannung erwartet. Unter anderem darin enthalten sind das gefragte Fotobearbeitungsprogramm Photoshop sowie Internet- und Videoanwendungen. „Zumindest ein Teil der Geschäftskunden wartet im Moment noch mit neuen Einkäufen, bis CS3 auf dem Markt ist“, sagt Analyst Brent Thill von Citigroup. „Das sollte für eine aufgestaute Nachfrage sorgen.“ Auch Brad Manuilow von Technology Research schätzt: „Viele Anleger sind vollkommen auf den neuen CS3-Produktzyklus fixiert.“

Manuilow setzte die Aktie daher von „verkaufen“ auf „neutral“ hoch und bleibt damit immer noch vorsichtiger als die meisten seiner Kollegen: die Mehrheit rät derzeit zum Kauf von Adobe.

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