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US-Stimmungseintrübung im Oktober nicht überbewerten - Deutsche Bank

Der überraschend deutliche Rückgang des US-Verbrauchervertrauens im Oktober sollte nach Einschätzung der Deutschen Bank nicht überbewertet werden.

dpa-afx LONDON. Der überraschend deutliche Rückgang des US-Verbrauchervertrauens im Oktober sollte nach Einschätzung der Deutschen Bank nicht überbewertet werden. Mit Blick auf die hohen und weiter steigenden Ölpreise erscheine das Verhalten der Konsumenten insgesamt nahezu unverändert, heißt es in einer am Dienstag in London veröffentlichten Analyse des Bankhauses.

Der vom privaten Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelte Index für die Konsumstimmung ist unmittelbar vor der Präsidentenwahl zum dritten Mal in Folge zurückgegangen. Der Index sank von revidierten 96,7 Punkten im Vormonat auf 92,8 Zähler.

Wichtiger als die Entwicklung des Gesamtindexes seien die Indikatoren für den Arbeitsmarkt. Diese seien im Oktober entweder konstant geblieben oder sogar etwas besser ausgefallen als im Vormonat. Auch die Kaufabsichten der Konsumenten seien recht robust geblieben. Eine ölpreisbedingte Abschwächung des Wachstums erscheine damit derzeit weiter unwahrscheinlich.

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