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US-Versicherer steigen - Ivan verschont große Städte

US-Versicherungsunternehmen haben am Donnerstag überwiegend leichte Gewinne verzeichnet, nachdem der Wirbelsturm Ivan auf dem Weg ins Landesinnere an Stärke verlor und an großen Städte wie New Orleans vorbeifegte. Allstate Corp. legten bis 21.40 Uhr um 0,82 % auf 48,10 $ zu. St. Paul Travelers stiegen um 1,79 % auf 34,73 $. Hartford Financial Services Group Inc. verteuerten sich um 0,98 % auf 63,06 $. Chubb Corp. stiegen um 0,65 % auf 71,00 $. Alfa Corp. , die am deutlichsten von den Verlusten durch Ivan betroffen sein könnten, legten 0,37 % auf 13,70 $ zu. Alfa hält rund 20 % am Versicherungsmarkt für Hauseigentümer in Alabama.

dpa-afx NEW YORK. US-Versicherungsunternehmen haben am Donnerstag überwiegend leichte Gewinne verzeichnet, nachdem der Wirbelsturm Ivan auf dem Weg ins Landesinnere an Stärke verlor und an großen Städte wie New Orleans vorbeifegte. Allstate Corp. legten bis 21.40 Uhr um 0,82 % auf 48,10 $ zu. St. Paul Travelers stiegen um 1,79 % auf 34,73 $. Hartford Financial Services Group Inc. verteuerten sich um 0,98 % auf 63,06 $. Chubb Corp. stiegen um 0,65 % auf 71,00 $. Alfa Corp. , die am deutlichsten von den Verlusten durch Ivan betroffen sein könnten, legten 0,37 % auf 13,70 $ zu. Alfa hält rund 20 % am Versicherungsmarkt für Hauseigentümer in Alabama.

Letztlich aber könnten die Versicherer in den USA stärker durch die Verluste infolge des Hurrikans Ivan belastet werden als durch die beiden Wirbelstürme Charley und Frances, sagten Analysten. Der Grund dafür sei, dass Alabama kein staatliches Programm habe um Versicherern bei der Zahlung von Ansprüchen der Versicherungsnehmer zu unterstützen. Risk Management Solutions erwartet versicherte Verluste in Höhe von vier bis zehn Mrd. $.

Belastungen durch Charley und Frances seien in Florida über staatliche Versicherungen entschärft worden, sagte Analyst Chris Winans von Lehman Brothers. "Diesmal würde ich größere Einbußen für die Versicherer durch Ivan in Alabama erwarten", sagte er. Allerdings seien Versicherer und Rückversicherer auf Katastrophen dieser Art vorbereitet. In dieser Branche trage nicht nur einer allein ein großes Risiko, sondern die Risiken seien aufgeteilt.

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