USA vs. Europa
Kräftemessen der Kontinente

Europas Banken geraten ins Hintertreffen. Sie sind längst nicht so profitabel wie die Konkurrenz in den USA. Eine der größten Enttäuschungen ist die Deutsche Bank. Für mutige Investoren gibt es aber eine Chance.
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DüsseldorfEs war ein seltenes Bild: die Aktie der Deutschen Bank an der Spitze im Dax. Nachdem das Geldinstitut am Dienstag seine Quartalszahlen vorgelegt hatte, schien die Reaktion an der Börse wohlwollend auszufallen. Unmittelbar nach Börsenstart legte der Aktienkurs um fast zwei Prozent zu. Sollte das der Wendepunkt für die zuletzt so schwache Aktie gewesen sein? Wohl kaum, schon kurze Zeit später fiel der Kurs wieder zurück. Seit langem schon schwächelt die Deutsche Bank. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie um gut 20 Prozent gefallen – der schwächste Wert im Dax. 

Der Vorsteuergewinn sei höher ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet, schrieb Analyst Daniele Brupbacher von der UBS in einer Studie. Beim Überschuss habe die Bank aber seine Schätzungen verfehlt. Die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten blieben das beherrschende Thema. Der Nettogewinn lag mit 238 Millionen Euro fast ein Drittel unter dem des Vorjahrs.

Doch nicht nur die Deutsche Bank kämpft mit Problemen. Ein weltweiter Vergleich unter Großbanken zeigt, dass die europäischen Institute gegenüber den US-Banken ins Hintertreffen geraten. Die US-Institute profitieren von ihrer stärkeren Ausrichtung auf das Investmentbanking, das zuletzt dank der guten Entwicklung an den Kapitalmärkten hohe Gewinne abgeworfen hat. Hinzu kommt die unterschiedliche Entwicklung der jeweiligen Volkswirtschaften. Während sich die US-Wirtschaft wieder erholt, hat Europa nach wie vor mit den Nachwirkungen der Schuldenkrise zu kämpfen. 

Im Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) heißt es, die Branche habe weltweit zwar wieder recht gut Tritt gefasst, allerdings bleibe die Lage gerade in Europa angespannt. Die europäischen Banken müssten widerstandsfähiger werden und ihre Geschäftsmodelle langfristig tragfähig machen. 

„Die europäische Wirtschaft bleibt weiterhin fragil. Das Hauptproblem – eine zu hohe Verschuldung der privaten und öffentlichen Haushalte – ist keineswegs gelöst“, sagt Harm Semder, Director der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) in Deutschland. Wenn die wirtschaftliche Erholung nicht wie erwartet stattfinde, schlage dies automatisch auf das Bankensystem durch. 

Kommentare zu " USA vs. Europa: Kräftemessen der Kontinente"

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  • endlich mal Einer der auch sieht worum es tatsächlich geht.

    Danke für ihren Kommentar!

  • Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin


    Die Deutschen Medien sind nicht aus Zufall zionistisch, projüdisch eingestellt. In einem großen Teil haben Juden direkten oder indirekten Einfluß.

    Axel Springer ging sogar soweit zu sagen:

    “Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin.”

    Axel Springer in Jad Vaschem 1968:



    In der Satzung des Springerverlages ist direkt folgendes festgelegt:

    1) das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas;
    2) das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes;
    3) die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;

    Der Spiegel schrieb zu dieser Satzung wörtlich:

    “Diese Verleger-Prinzipien bedeuten, daß von Redakteuren womöglich auch eine kriegerische Expansions-Politik des Staates Israel verteidigt werden müßte.

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