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Verkauf der Infineon-Dram-Sparte 'nicht sehr sinnvoll' - Merck Finck

Ein Verkauf der Dram-Sparte der Infineon Technologies AG wäre aus Sicht von Merck Finck derzeit nicht sehr sinnvoll. "Wenn das wirklich geplant sein sollte, wäre das Timing nicht optimal", sagte Theo Kitz, Analyst der Privatbank, am Mittwoch.

dpa-afx MÜNCHEN. Ein Verkauf der Dram-Sparte der Infineon Technologies AG wäre aus Sicht von Merck Finck derzeit nicht sehr sinnvoll. "Wenn das wirklich geplant sein sollte, wäre das Timing nicht optimal", sagte Theo Kitz, Analyst der Privatbank, am Mittwoch. "Wenn man so einen wichtigen Bereich verkaufen will, möchte man natürlich auch den besten Preis dafür haben. Den würde man momentan nicht kriegen."

Die Branche befinde sich in einem Abschwung, der noch anderthalb Jahre anhalten könne. "Wenn man das Geld nicht unbedingt braucht, sollte man bis zum nächsten Aufschwung warten", sagte Kitz. Motorola habe den richtigen Zeitpunkt gewählt. Für Infineon gebe es aber die Möglichkeit, zuerst eine Partnerschaft mit Minderheitsbeteiligung einzugehen. "Damit wäre schon viel gewonnen", sagte Kitz. Beim nächsten Aufschwung könne das Geschäft dann verkauft werden, zum Beispiel an den Partner.

Gemäß der Einstufung "Hold" erwartet Merck Finck & Co, eine Kursentwicklung von minus fünf bis plus zehn Prozent in den kommenden sechs Monaten.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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