Vermögensverwalter
Nikko Asset sagt Börsengang ab

Der japanische Vermögensverwalter Nikko Asset hat seinen Börsengang abgesagt. Als Grund gab das Management unter anderem die Schuldenkrise in Europa an. Es wäre der zweitgrößte Börsengang in Japan in diesem Jahr gewesen.
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TokioDer Börsengang des japanischen Vermögensverwalters Nikko Asset Management ist wegen des schwachen Marktumfeldes und der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise abgesagt worden. Das teilte Hauptaktionär Sumitomo Mitsui Trust Holdings am Freitag mit. Nikko Asset Management wollte am 15. Dezember an die Tokioter Börse gehen und dabei umgerechnet rund 435 Millionen Euro einnehmen.

Es wäre der zweitgrößte Börsengang in Japan in diesem Jahr gewesen. Nikko Asset Management ist der drittgrößte Vermögensverwalter des Landes. Sumitomo Trust & Banking, eine Sparte von Sumitomo Mitsui, hatte Nikko Asset Management 2009 für 1,45 Milliarden Dollar von Citigroup gekauft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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