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Versicherer rütteln nach 'Dennis' nicht an Jahreszielen - HVB

Der Hurrikan "Dennis" hat in Florida aus Sicht der HVB voraussichtlich weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Der Sturm habe sich bei seinem Eintreffen im US-Bundesstaat Florida verlangsamt und weiter östlich verlaufen als zunächst befürchtet, schrieb Analyst Lucio di Geronimo am Montag.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Hurrikan "Dennis" hat in Florida aus Sicht der HVB voraussichtlich weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Der Sturm habe sich bei seinem Eintreffen im US-Bundesstaat Florida verlangsamt und weiter östlich verlaufen als zunächst befürchtet, schrieb Analyst Lucio di Geronimo am Montag. Er erwarte daher nicht, dass der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück sowie der Konkurrent Hannover Rück und die Allianz ihre Jahresprognosen änderten.

"Das einzige, das uns etwas besorgt, ist die Tatsache, dass in der diesjährigen Hurrikansaison schon ein größerer Sturm Mitte Juli aufgekommen ist", schrieb der HVB-Experte. Die vorangegangene Saison habe erst in der ersten Augustwoche begonnen. "Wir wären daher nicht überrascht, wenn wir in diesem Jahr wie im Vorjahr eine weitere heftige Hurrikansaison erleben würden."

Die Münchener Rück schätze den versicherten Gesamtschaden durch "Dennis" auf drei bis vier Mrd. Euro. Für den Branchenprimus dürften die Schadenzahlungen laut di Geronimo etwa 100 Mill. Euro plus/minus 30 Prozent betragen. Der Branchenprimus habe gesagt, "Dennis" habe den frühesten Beginn einer Hurrikansaison seit dem Jahr 1959 eingeläutet.

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