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Versorgewerte am DAX-Ende - Diskussion um Preispolitik

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussion um die Preispolitik hiesiger Energie-Konzerne sind die Versorgerwerte am Montag zeitweise ans Ende des DAX gerutscht. Der Fall sei unter anderem eine Folge der "massiven Aussagen von Politikern zur Preispolitik", sagte Analyst Marc Koebernick von der West LB. Es gehe darum, ob die angekündigten Preiserhöhungen im Endkundenbereich durchgesetzt werden könnten.

dpa-afx FRANKFURT. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussion um die Preispolitik hiesiger Energie-Konzerne sind die Versorgerwerte am Montag zeitweise ans Ende des DAX gerutscht. Der Fall sei unter anderem eine Folge der "massiven Aussagen von Politikern zur Preispolitik", sagte Analyst Marc Koebernick von der West LB. Es gehe darum, ob die angekündigten Preiserhöhungen im Endkundenbereich durchgesetzt werden könnten.

E.ON -Aktien verloren bis 14.55 Uhr 1,41 % auf 58,68 €, RWE büßten 1,37 % auf 40,27 € ein. Der DAX stieg zugleich um 0,44 % auf 3 884,19 Punkte.

Nach Ansicht von Koebernick wirkten sich auch die Unsicherheiten beim Thema Regulierung auf den Kurs aus. Dies betreffe vor allem E.ON, da das Gasgeschäft bislang nicht so stark reguliert sei und sich Änderungen dort besonders auswirken würden."Die Kritik an der Preispolitik der Konzerne durch Politik und Wirtschaft belastet die Kurse", sagte ein Händler in Frankfurt. Zudem seien an diesem Montag eher die zuletzt schwächer gelaufenen Technologiewerte gefragt als defensive Versorgerwerte.

Analyst Christian Schindler von der Landesbank Rheinland-Pfalz bewertete die Verluste lediglich als kurzzeitige Schwankungen. Letztlich gehe er davon aus, dass die Energiekonzerne ihre Preisvorstellungen gut durchsetzen würden, sagte er.

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