Viele Unternehmenszahlen werden in der kommenden Woche veröffentlicht
Steigende Kurse sind unwahrscheinlich

Die Anleger sind zurzeit verwöhnt und ängstlich: Auf gute Unternehmensmeldungen wird nur noch verhalten reagiert und der hohe Ölpreis vermiest den Investoren die Kauflaune. Das sind keine Voraussetzungen für steigende Kurse. Für Experten ist im Dax bald sogar die 3 600-Punkte-Marke in Sicht.

HB DÜSSELDORF. Institutionelle Anleger sind nicht mehr auf der Käuferseite zu sehen, stattdessen verabschieden sie sich durchs Ausstoppen aus dem Markt. Im Deutschen Aktienindex (Dax) rückt die 3 600er-Marke näher und im Dow Jones werden die 9 700 Punkte wahrscheinlicher. Für die kommende Woche scheint ein Aufenthalt am Geldmarkt die erste Wahl.

Ganz unberechtigt scheint die Ängstlichkeit der Anleger leider nicht zu sein : „Öl, Öl und nochmals Öl“ ist das Thema am Markt. Denn, so heißt es, was nutzen gute Gewinnausweise für vergangene Quartale, wenn die Ölpreisrekorde den Gewinnanstieg in den kommenden auffressen. Auch der US-Arbeitsmarktbericht mit einer „desaströs“ geringen Anzahl neugeschaffener Stellen gibt keinen Grund für neue Investments. Gute Unternehmensdaten gehen unter in diesem rein auf Konjunkturdaten fixierten Markt. Dies sei schon länger abzulesen gewesen, berichten Händler: Fast alle Dax-Werte bewegten sich im Gleichschritt, ihre „Korrelation“ sei sehr hoch. Händler werten dies als Zeichen eines „Makromarktes“, der allein auf konjunkturelle Impulse von außen reagiert und Unternehmensmeldungen ignoriert.

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