Virgin America
US-Airline will an die Börse gehen

Richard Branson plant den nächsten Coup. Die US-Airline Virgin America, Teil des Virgin-Firmenimperiums, soll an die Börse gehen. Die Aktie hat Potenzial durchzustarten. Was Anleger über die Neuemission wissen müssen.
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Die US-Airline Virgin America, bekannt für spezielles Licht-Ambiente, ausgefallene Cocktails und besondere Entertainment-Möglichkeiten in ihren Fliegern, plant ihren Börsengang. Das berichtet das US-Onlineportal www.qz.com. Mit der Neuemission will der schillernde Besitzer des Unternehmens, Milliardär Richard Branson, rund 320 Millionen Dollar in die Kassen von Virgin America spülen. Es wird erwartet, dass der Flugkonzern an der Börse mit knapp einer Milliarden Dollar bewertet wird.

Außerdem gehen Experten davon aus, dass bei dem erwarteten IPO 13,3 Millionen Aktien von Virgin America vergeben werden. Der Preis pro Aktie soll bei der Erstnotierung zwischen 21 und 24 Dollar liegen. Die Aktien des Unternehmens dürfte nicht nur bei Anlegern, die ein grundsätzliches Interesse an Aktien aus der US-Flugbranche haben, gut ankommen.

Airlines profitieren derzeit von niedrigen Kerosinpreisen bei gleichzeitig steigenden Ticketpreisen. Teilt man die Passagiereinnahmen durch die Gesamtzahl der Virgin-Fluggäste zeigt sich, dass Virgin ihre Ticketpreise von Jahr zu Jahr steigern konnte. Lag der Durchschnittspreis 2009 noch bei knapp 140 Dollar, verlangte das Unternehmen in diesem Jahr bereits über 204 Dollar pro Flug.

Allerdings kann sich die Lage schnell wieder ändern. Denn der derzeit niedrige Kerosinpreis, der die Margen bei den Airlines hochtreibt, ist gleichzeitig auch ein Risikofaktor. Der Preis kann genauso schnell, wie er gesunken ist, wieder steigen, wenn die Verfügbarkeit des Kerosins begrenzt wird.

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