Aktien
Volkswagen fest - Verstärkter Stellenabbau angekündigt

Die Volkswagen-Aktie hat am Montag nach der Ankündigung eines verstärkten Stellenabbaus Kursgewinne verzeichnet. Das Unternehmen hatte zudem seine Jahresprognose bekräftigt. Die Aktie verteuerte sich bis gegen 10.00 Uhr um 1,60 Prozent auf 43,11 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Volkswagen-Aktie hat am Montag nach der Ankündigung eines verstärkten Stellenabbaus Kursgewinne verzeichnet. Das Unternehmen hatte zudem seine Jahresprognose bekräftigt. Die Aktie verteuerte sich bis gegen 10.00 Uhr um 1,60 Prozent auf 43,11 Euro. Der Dax legte unterdessen 0,67 Prozent auf 4 870,33 Punkte zu.

Das Unternehmen habe nun mitgeteilt, was am Wochenende in den Zeitungen gestanden habe, sagte ein Händler. Die Ankündigungen seien "nicht so superneu". Jeder werde machen, was er kann, um Geld zu sparen. Auch andere Marktteilnehmer sagten, der Inhalt der Ankündigungen habe sich im wesentlichen so schon in der Wochenendpresse gefunden.

"Wir haben das seit langem erwartet", sagte ein weiterer Händler. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard fange an "Gas zu geben. Vielleicht hatten einige nicht so früh damit gerechnet."

Auf einer Betriebsversammlung hatte VW-Chef Bernd Pischetsrieder erneut die Notwendigkeit eines Stellenabbaus bei Europas größtem Autobauer bekräftigt. Trotz steigender Absatzzahlen habe der Volkswagen-Konzern weiterhin erhebliche Überkapazitäten, sagte er.

Zum Streit um den künftigen Produktionsstandortes des Geländewagens Golf Marrakesch, teilte Volkswagen weiter mit, einer Entscheidung das Modell in Wolfsburg zu bauen, könnten dort rund 1 000 Arbeitsplätze gesichert werden. "Dies wäre eine wichtige Entscheidung für den Standort", sagte Pischetsrieder. Sie ändere aber nichts daran, dass Volkswagen an den deutschen Standorten, insbesondere in Wolfsburg, einen Personalüberhang in einer Größenordnung von mehreren tausend Mitarbeitern habe. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard hatte in der vergangenen Woche damit gedroht, den Marrakesch aus Kostengründen anstatt in Wolfsburg in Portugal bauen zu lassen. Dort sei die Fertigung rund 1 000 Euro pro Stück günstiger.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%