Vor Börsengang
Deutsche Bank kehrt US-Firma iWatt den Rücken

Der Apple-Zulieferer iWatt wollte eigentlich im Juli an die Börse gehen. Jetzt hat die Deutsche Bank dem Chip-Hersteller einen Strich durch die Rechnung gemacht.
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New YorkDie Deutsche Bank hat sich von der Position der federführenden Bank bei dem Börsengang des Apple -Zulieferer iWatt verabschiedet. Firmenchef Ron Edgerton erklärte am Mittwoch, iWatt und das Institut hätten sich dazu entschlossen, getrennte Wege zu gehen - ohne jedoch eine Begründung für diese ungewöhnlichen Entwicklung zu nennen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern erfuhr, waren sich die Bank und der Chip-Hersteller uneins über die Bewertung.

Es kommt sehr selten vor, dass eine federführende Bank einem Börsenaspiranten kurz vor Torschluss den Rücken kehrt. iWatt wollte ursprünglich im Juli an die Börse gehen, aber der Absprung der Deutschen Bank und die fragile Situation an den Märkten dürften dem Unternehmen einen Strich durch diese Rechnung gemacht haben. iWatt will bei dem Börsengang bis zu 75 Millionen Dollar einnehmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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