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Arbeitsmarkt und Einzelhandel im Blick der Wall Street

Hoffnungen auf einen Kursaufschwung im Dezember durch ein starkes Weihnachtsgeschäft dürften in dieser Woche die Stimmung an der Wall Street prägen.

HB NEW YORK. Diese könnte jedoch leicht durch Anzeichen für eine Fortsetzung des Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank (Fed) getrübt werden. Die vergangenen fünf Wochen haben die US-Börsen jeweils mit Gewinnen abgeschlossen.

Im Mittelpunkt des Interesses der Anleger werde wohl der Index des Verbrauchervertrauens des Conference Board am Dienstag und der Arbeitsmarktbericht für November am Freitag stehen. Von der Verbraucherstimmung erhoffen sich die Investoren Hinweise auf das Konsumverhalten im gerade angelaufenen Weihnachtsgeschäft zu erhalten.

Hoffnungen auf ein starkes Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels und damit auf eine Kurs-Rally der Wall Street weckte in der vorigen Woche der Einzelhandelsverband. Dieser hob angesichts gesunkener Benzinpreise und anderer positiver Konjunkturindikatoren seine Umsatzerwartung auf ein Plus von sechs von zunächst fünf Prozent an.

Sehr genau dürften die Anleger Analysten zufolge auch die Beschäftigungs- und Lohndaten unter die Lupe nehmen. Sollten diese Hinweise auf eine Beschleunigung der Inflation enthalten, wüchsen die Zweifel der Börsianer an einem Ende des Straffungszyklus der Fed im ersten Quartal 2006. Volkswirte rechnen im Schnitt mit 210.000 neu geschaffenen Stellen und einen Anstieg der durchschnittlichen Wochenlöhne um 0,2 Prozent nach 0,5 Prozent im Oktober.

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