Vtion Wireless Technology AG
Chinesische Firmen drängen nach Frankfurt

Die Pläne weiterer chinesischer Unternehmen, an die Deutsche Börse zu gehen, nehmen Konturen an. Nachdem Anfang der Woche der Bambus-Produzent Asian Bamboo seine Pläne bekanntgegeben hatte, zog am Donnerstag das Technologie-Unternehmen Vtion Wireless Technology AG nach.

scc FRANKFURT. Zwischen 90 Mill. und 100 Mill. Euro will die Vtion Wireless Technology AG, Anbieter von Mobilfunk-Datenkarten, bei seinem Börsengang (IPO) noch in diesem Jahr im Premiumsegment Prime Standard erlösen.

Konkret setzt das Vtion-Management auf das rasante Wachstum am Markt für mobile Internet-Nutzung, wofür das Unternehmen die entsprechenden Datenkarten produziert. Zwar zählt das Reich der Mitte derzeit rund 160 Mill. Internet-Nutzer und stellt damit weltweit die zweitgrößte Community nach den USA. Die Marktdurchdringung liegt allerdings erst bei 12,3 Prozent der Bevölkerung, was noch deutliches Wachstum erwarten lässt. Im vergangenen Jahr erzielte Vtion einen Umsatz von zehn Mill. Euro und dabei einen Nettogewinn von 2,1 Mill. Euro. Der Erlös aus dem Börsengang soll dem Management zufolge vor allem in den Ausbau der Forschungsaktivitäten sowie in Marketing und Vertrieb fließen.

Etwas weniger als Vtion dürfte Asian Bamboo erlösen. Der Bambus-Produzent verkündete am Donnerstag die Preisspanne von 13,50 bis 17 Euro für die insgesamt knapp 5,6 Mill. angebotenen Aktien. Zwischen 75 Mill. und 95 Mill. Euro dürften dem Unternehmen damit zufließen. Konsortialführer ist bei beiden Börsenkandidaten das Bankhaus Sal. Oppenheim.

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