Aktien
VW Vorzüge sehr fest an Dax-Spitze

Die Vorzugsaktien von Volkswagen haben am Montag mit großem Abstand die Spitze des Dax erobert. Mehrere Banken hatten ihre Gewinnschätzungen für den Autobauer angehoben und die Kursziele erhöht. Die Aktien kletterten gegen 10.50 Uhr um 4,43 Prozent auf 101,05 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Vorzugsaktien von Volkswagen haben am Montag mit großem Abstand die Spitze des Dax erobert. Mehrere Banken hatten ihre Gewinnschätzungen für den Autobauer angehoben und die Kursziele erhöht. Die Aktien kletterten gegen 10.50 Uhr um 4,43 Prozent auf 101,05 Euro. Mit 102,40 Euro ging es im frühen Handel auf den höchsten Kurs seit September 2008 nach oben. Der Leitindex stieg zeitgleich um 0,75 Prozent auf 6 655,44 Punkte.

Am Freitag hatte VW starke Eckdaten für das dritte Quartal vorgelegt. Die wichtigsten Kennzahlen hätten die Schätzungen bei weitem übertroffen, schrieb Analyst Frank Biller von der Landesbank Baden-Württemberg. Auch für das laufende Quartal werde ein Wachstum in Umsatz und operativem Gewinn erwartet, allerdings nicht in derselben Dynamik wie in den ersten neun Monaten. Der bislang erzielte Gewinn pro Aktie (EPS) liege jedoch bereits deutlich über dem Durchschnitt der Markterwartungen. Biller will daher seine Schätzungen erneut aufstocken. Er blieb bei seiner Kaufempfehlung mit Ziel 114 Euro.

Analyst Arndt Ellinghorst von der Credit Suisse hob ebenfalls seine Schätzungen für die Nettogewinne infolge der überraschend guten Quartalsergebnisse an. Insbesondere die Bedeutung des chinesischen Marktes lasse auf eine materielle Unterbewertung der VW-Aktien schließen, schrieb der Experte zur Aufstockung seines Kursziels auf 130 Euro. Vor allem US-Aktien hätten die dortigen Aussichten besser eingepreist. Bei den Gewinnen durch die Beteiligungen an Porsche, MAN und Joint Ventures in China sieht Ellinghorst weiterhin ein klares Wachstum.

Auch Daniel Schwarz von der Commerzbank und Jochen Gehrke von der Deutschen Bank hoben ihre Prognosen und Kursziele an. Während Schwarz ein Ziel von 120 Euro ansetzt, traut Gehrke den Papieren 125 Euro zu. Beide empfehlen die Vorzugsaktien unverändert zum Kauf.

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