Wachstumsfinanzierung
Nabaltec will noch 2006 an die Börse

Das Spezialchemieunternehmen Nabaltec aus dem bayerischen Schwandorf will möglichst noch in diesem Jahr an die Börse gehen.

HB FRANKFURT. Dies sei plausibelste Option, um das eigene Wachstum zu finanzieren, sagte Nabaltec-Geschäftsführer Gerhard Witzany am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Diese werde derzeit intensiv geprüft. Innerhalb der nächsten zwei Wochen werde sich das Unternehmen entscheiden, ob die Notierung an der Börse noch 2006 erfolgen soll.

Der Hersteller von Aluminiumhydroxid (ATH), der 1996 von der damaligen VAW Aluminium abgespalten wurde, werde aber weiterhin ein familiengeführtes Unternehmen bleiben, machte Witzany klar. Er selbst hält 49 Prozent an dem Unternehmen, die Familie Heckmann den Rest. ATH wird vor allem als flammenhemmender Füllstoff für die Kabelindustrie verwendet.

Das „Handelsblatt“ hatte zuvor berichtet, Nabaltec wolle mit dem Geld aus dem Börsengang die Kapazitäten bis 2010 auf 100.000 Tonnen verdoppeln. Nabaltec sieht sich als Nummer zwei auf dem Weltmarkt hinter dem US-Konzern Albemarle. Das deutsche Unternehmen peilt Witzany zufolge in diesem Jahr einen Umsatz von 72 Millionen Euro an, nach 63 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

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