Wall Street
US-Börsengang weckt Hoffnung

Amerika steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit den 30er-Jahren. Doch jetzt gibt es erste Anzeichen einer Besserung. Esrtmals in diesem Jahr hat sich ein Unternehmen in New York an die Börse gewagt. Das Debut verlief vielversprechend.

HB NEW YORK. Der Babynahrungshersteller Mead Johnson Nutrition hat sich erfolgreich an den ersten US-Börsengang dieses Jahres gewagt. Die vom Pharmariesen Bristol-Myers Squibb abgespaltene Tochter konnte mit einem Ausgabepreis von 24 Dollar je Aktie das Maximum der angepeilten Spanne erzielen. Bis zum Schluss des ersten Handelstages stiegen die Titel am Mittwoch um mehr als zehn Prozent auf 26,43 Dollar.

Börsianer werteten den Einstand als ermutigend angesichts der schweren Turbulenzen an den Aktienmärkten. Mead Johnson erlöste mit dem Börsengang nach eigenen Angaben 720 Mio. Dollar (557 Mio Euro). Das Unternehmen mit Sitz in Evansville (Indiana) konnte mehr Aktien verkaufen als zuletzt geplant. Der Markt für Börsengänge war zuletzt wegen der Finanzkrise zusammengebrochen. Seit November 2008 gab es in den USA keinen einzigen. Zwei weitere US-Unternehmen wollen voraussichtlich noch in dieser Woche mit dem Schritt aufs Parkett folgen.

Der US-Konzern Bristol-Myers Squibb will auf absehbare Zeit noch mindestens 80 Prozent an Mead Johnson behalten. Der Hersteller zählt bei Baby- und Kindernahrung (Enfamil) zu den globalen Branchenführern und produziert auch Nahrungsergänzungen für schwangere und stillende Frauen. Wettbewerber ist unter anderem der schweizerische Nestle - Konzern.

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