Wegen harter Konkurrenz
Papiere des Daimler-Partners BYD stürzten ab

Der Rutsch ist merklich: Die Papiere des chinesischen Elektroautobauers BYD verloren an der Börse Hongkong 28,8 Prozent, ungewöhnlich viele Anleger wollten raus aus der Aktie. Das Ereignis zeigt: Der Markt wird enger.
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FrankfurtEin knapp 30-prozentiger Kurssturz des chinesischen Elektroauto-Bauers BYD hat am Donnerstag für Aufsehen gesorgt. Die in Hongkong gelisteten Aktien des Partnerunternehmens von Daimler schlossen 28,8 Prozent tiefer auf einem 18-Monats-Tief von 25,05 Honkong-Dollar. Das ist der größte Tagesverlust der Unternehmensgeschichte. Dabei wechselten mehr als 54 Mal so viele BYD-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

In einer eilig anberaumten Telefonkonferenz betonte BYD, aus Sicht des Unternehmens gebe es keinen Grund für diese Talfahrt. BYD und andere chinesische Autobauer verlieren auf ihrem hart umkämpften Heimatmarkt derzeit Marktanteile an ausländische Konkurrenten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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