Westliche Banken konkurrieren um Mandat
Vietcombank plant Börsengang im Ausland

Die Bank for Foreign Trade of Vietnam, eine der fünf staatlich kontrollierten Banken in Vietnam, die auch unter dem Kurznamen Vietcombank bekannt ist, plant eine Aktienplatzierung an der Börse Hongkong oder Singapur. Dies wäre der erste Börsengang eines vietnamesischen Unternehmens an einer ausländischen Börse.

Bloomberg NEW YORK. Das Finanzinstitut will zunächst im kommenden Jahr Aktien im eigenen Land platzieren, teilt Nguyen Hoa Binh, stellvertretender Direktor des Finanzinstituts mit. „Wir streben ein Listing an einer ausländischen Börse an, zuerst jedoch im eigenen Land“, sagt Binh gegenüber der Agentur Bloomberg. Eine Aktienplatzierung im Ausland könnte für die Vietcombank eine höhere Profilierung und auch strengere Auflagen zur Publizitätspflicht mit sich bringen, denn Investoren suchen Zugang zu dem Land, das zu den am schnellsten wachsenden in Asien zählt.

Im Zuge des für dieses Jahr geplanten Beitritts in die Welthandelsorganisation öffnet sich Vietnam für internationale Investoren. So will das Land seine wirtschaftliche Expansion finanzieren.

Bevor die Vietcombank an der Börse in Ho-Chi-Minh-Stadt gelistet werden kann, muss sie sich von einem gänzlich staatlich kontrollierten Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umwandeln.

Dieser Prozess wird sich voraussichtlich in die Länge ziehen, schätzt Dominic Scriven, Direktor bei der Fondsgesellschaft Dragon Capital.

Zur Begleitung einer Aktienplatzierung im Ausland hat die Vietcombank Angebote von Citigroup, Credit Suisse Group, Goldman Sachs Group und UBS AG erbeten, wurde am Sonntag aus beteiligten Kreisen bekannt.

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