"Wir lassen uns den Preis nicht diktieren"
Post-Chef hält am Börsengang fest

Der Vorstandschef der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, hat den geplanten Börsengang der Postbank bekräftigt. In einer öffentlichen Erklärung machte Zuminkel am Freitag in Bonn zugleich deutlich, dass sich die Post als Eigner von anderen Seiten nicht den Unternehmenswert der Postbank „diktieren“ lasse.

HB BONN/FRANKFURT. Er reagierte damit auf Berichte, dass die Deutsche Bank den Marktwert der Postbank intern auf lediglich 4,4 bis 5,3 Mrd. Euro eingeordnet haben soll. Analysten verschiedener Banken hatten die Postbank dagegen auf rund 6 Mrd. Euro geschätzt.

Zumwinkel trat in seiner Erklärung auch Spekulationen entgegen, die für den 21. Juni vorgesehene Börseneinführung der Postbank könnte möglicherweise noch an einem schlechten Marktumfeld oder mangelndem Anlegerinteresse scheitern. „Wir haben großes Vertrauen in den Gesamtmarkt, der heute ein höheres Dax-Niveau hat als zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des geplanten Börsengangs im Herbst vergangenen Jahres.“

Auch über den Preis der Aktie häufen sich die Spekulationen. Verlässlich seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt allein die mittlerweile den institutionellen Investoren vorliegenden Research-Berichte, die sich inhaltlich weitgehend mit den Vorstellungen der Post deckten, erklärte Zumwinkel. „Diese Berichte sind fundamentale Basis zur Beurteilung des Unternehmenswertes der Postbank. Wir sind sehr ermutigt, denn sie spiegeln die Attraktivität des erfolgreichen Geschäftsmodells und seines Wertes wider.“

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