Zeitungsbericht
Neues Gesetz treibt Blackstone angeblich früher an die Börse

Der US-Finanzinvestor Blackstone will einem Zeitungsbericht zufolge aus Furcht vor einem neuen US-Gesetz seinen Börsengang vorziehen. Die neue Regelung könnte sich negativ auf die Bewertung des Unternehmens auswerten.

HB LONDON. Blackstone werde aller Voraussicht nach bereits an diesem Freitag an die New Yorker Börse gehen, schrieb die „Financial Times“ am Mittwoch, ohne Quellen zu nennen. Nach Informationen der Zeitung könnte die jüngste politische Entwicklung ein Grund dafür sein.

Hintergrund sei, dass einflussreiche Senatoren in den USA kürzlich ein Gesetz vorgeschlagen haben, das zu einer deutlich höheren Steuerbelastung für Private-Equity-Firmen führen würde. Dies könne Investoren dazu bringen, die Bewertung von Blackstone zu korrigieren, schrieb die „FT“. Nach bisherigen Bewertungen könnte Blackstone 32 Mrd. Dollar (24 Mrd Euro) wert sein. Der Börsengang war bisher eher für kommende Woche erwartet worden.

Hinzu komme, dass Renditen an den Anleihemärkten stark angestiegen sind, hieß es weiter. In den vergangenen Jahren hatte billiges Fremdkapital Blackstones Kerngeschäft mit fremdfinanzierten Übernahmen gestützt. Blackstone wollte auf Anfrage der Zeitung keine Stellung nehmen.

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