Zumwinkel beugt sich doch dem Druck der Investoren
Postbank kommt später an die Börse

Die Deutsche Post verschiebt den Börsengang der Postbank auf Mittwoch. Das gab der Konzern am Samstagmittag in Bonn bekannt, nachdem das Unternehmen nach Ende der Zeichnungsfrist mit den Konsortialbanken über das weitere Vorgehen beraten hatte. Ursprünglich sollte die Banktochter des Konzerns am Montag an die Börse gehen.

HB BERLIN. Zudem wird die Preisspanne für die Postbank-Papiere um zehn Prozent auf 28 bis 32 Euro gesenkt. Bislang lag die Spanne bei 31,50 bis 36,50 Euro. Institutionelle Investoren, aber auch die Konsortialbanken hatten mehrfach die Post zu einer Preissenkung gedrängt: Sie hielten die ursprünglich angesetzte Spanne für zu hoch.

Wie die Post weiter mitteilte, werden weiterhin 82 Millionen Aktien offeriert. Zwei Drittel davon sollten zu dem Preis von 28 bis 32 Euro öffentlich zum Kauf angeboten werden, wodurch ein Erlös zwischen 1,53 Milliarden und 1,74 Milliarden Euro zu erzielen sei. Auf das restliche Drittel werde eine Umtausch-Anleihe der Deutschen Post auf Postbank-Aktien begeben. Dadurch werde ein weiterer Mittelzufluss von rund einer Milliarde Euro erzielt. Die Anleihe habe eine Laufzeit von drei Jahren.

Mit beiden Maßnahmen zusammen erreicht die Post auch bei der gesenkten Preisspanne die anvisierten Einnahmen von 2,6 Milliarden Euro. "Die Kombination eines öffentlichen Angebots der Aktien und einer Umtauschanleihe auf Postbank-Aktien wird dem Unternehmen einen breiteren Investorenkreis erschließen", sagte Postchef Klaus Zumwinkel am Samstag.

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