Zumwinkel weist Gerüchte über Einstieg der Deutschen Bank zurück
Postbank „fit für die Börse“

Die Postbank soll am 21. Juni an die Börse gehen. Das gaben der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, und Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann am Donnerstag in Köln bekannt. Als Eigentümer werde die Deutsche Post bis zu 50 Prozent minus eine Aktie ihrer Anteile anbieten. Die Zeichnungsfrist für die neue Aktie soll am 7. Juni beginnen.

HB KÖLN. Der Börsennotierung der Postbank wird mit großer Spannung erwartet. Es ist die erste gewichtige Börseneinführung in Deutschland seit gut drei Jahren. Marktteilnehmer erhoffen sich von diesem größten Börsengang seit Jahren Impulse für den brach liegenden deutschen Markt für Aktienemissionen.

Die Postbank sei „fit für die Börse“, sagte Zumwinkel. Schimmelmann äußerte sich zuversichtlich, mit der klaren Positionierung als Privatkundenbank und einem relativ Risiko armen Geschäftsmodell Investoren gewinnen zu können. Mit rund 11,5 Millionen Kunden ist die Postbank die größte Privatkundenbank in Deutschland.

Berichte über einen Einstieg der Deutschen Bank bei der vor allem im Privatkundengeschäft starken Postbank wiesen Zumwinkel und Schimmelmann zurück. „Das ist reine Spekulation. Das gibt es immer im Zusammenhang mit Börsengängen“, sagte Zumwinkel. Die Post wolle auch „auf Dauer“ die Mehrheit an der Postbank behalten, betonte der Manager. Auf die Nachfrage, ob es Gespräche oder Verhandlungen mit der Deutschen Bank zur Übernahme eines größeres Pakets gebe, antwortete er mit einem klaren „Nein“. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann lehnte - am Rande des Mannesmann-Prozesses in Düsseldorf - einen Kommentar zu den Spekulationen ab. In Bankenkreisen hatte es zuvor geheißen, Deutschlands größte Bank habe ihr Interesse an einem Einstieg bei der Postbank angemeldet und sich auch an die Bundesregierung gewandt. Die Deutsche wolle zunächst ein Paket von 20 % kaufen.

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