Zwei IPOS in den USA
Investoren verdauen Facebook-Schock

Zwei Monate nach dem Börsendebakel von Facebook ist es zwei amerikanischen IT-Firmen gelungen, die misstrauischen Investoren aus der Reserve zu locken. Auch für Morgan Stanley sind die Börsengänge ein Erfolg.
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New YorkDer verpatzte Debüt der Facebook-Aktie hat den Markt für Internet-Börsengänge in eine Schockstarre versetzt, jetzt geben zwei kleine Unternehmen der Branche Hoffnung. Die Aktien der Reisewebsite Kayak und der IT-Sicherheitsfirma Palo Alto Networks verbuchten beim Handelsauftakt am Freitag kräftige Zuwächse. Beide Börsengänge waren allerdings ungleich kleiner als Facebooks Mega-Platzierung. Und das Kursplus fiel mit gut einem Viertel bescheidener aus als früher bei Internet-Firmen üblich.

Dennoch zeigen die beiden erfolgreichen Börsenstarts, dass die Anleger zwei Monate nach dem Facebook-Debakel wieder bereit sind, Geld in Internet-Aktien zu stecken. Obwohl sich die Investmentbank Morgan Stanley beim Facebook-Börsengang blamiert hatte, war sie nun bereit, beide Unternehmen an die Börse zu begleiten. Besonders Kayak kann sich freuen: Das Unternehmen wollte eigentlich kurz nach Facebook an die Börse gehen und musste die Aktienplatzierung angesichts der schlechten Stimmung verschieben.

Die Reisewebsite hatte schon seit vergangenem November auf einen günstigen Zeitpunkt gewartet. Am Freitag sprang der Kurs der Kayak-Aktie nun um 27,62 Prozent auf 33,18 Dollar hoch. Das Unternehmen hatte 3,5 Millionen Anteilsscheine zu einem Ausgabepreis von 26 Dollar auf den Markt gebracht. Für das Papier von Palo Alto Networks ging es um 26,50 Prozent auf 53,13 Dollar nach oben. Der Spezialist für Netzwerk-Sicherheit platzierte 6,2 Millionen Aktien zu je 42 Dollar.

Beim Facebook-Börsengang Mitte Mai hatten hingegen rund 421 Millionen Anteilsscheine den Besitzer gewechselt und die Alteigentümer nahmen 16 Milliarden Dollar ein. Allerdings haben das weltgrößte Online-Netzwerk und die Banken das Angebot offensichtlich deutlich über die Nachfrage hinaus aufgeblasen. Die Aktie konnte den Ausgabepreis von 38 Dollar nicht lange halten und stürzte ab. Am Freitag kostete das Papier 28,76 Dollar.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Moderne Zeiten

    http://www.china-intern.de/page/wirtschaft-usa/1342615109.html

  • dennoch kompliment, da liegen deutsche start up lichtjahre hinterher..

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