Zweiter Börsengang 2004 geglückt
Wincor-Nixdorf notiert über Ausgabepreis

Der zweite Börsengang eines Unternehmens in Deutschland in diesem Jahr ist geglückt. Die Aktien des Geldautomaten-Herstellers Wincor Nixdorf wurden am Mittwoch erstmals gehandelt.

HB FRANKFURT. Nachdem der erste Kurs auf dem Ausgabepreis von 41 Euro festgestellt wurde, kletterte er am Vormittag bis auf 41,75 Euro. Das Interesse an dem Börsengang blieb allerdings geringer als erwartet. Statt 8,3 wurden nur rund 8,0 Millionen Aktien platziert, der Preis lag am untersten Ende der Emissionsspanne von 41 bis 50 Euro.

Vorstandschef Karl-Heinz Stiller zeigte sich dennoch zufrieden. Nachdem am Vortag die Kurse am grauen Markt unter die Emissionsspanne gefallen waren, war auch über eine mögliche Absage des Börsengang spekuliert worden. „Dass uns der Börsengang im gegenwärtig kritischen Kapitalmarktumfeld gelungen ist, zeigt, dass die Anleger unverändert an Unternehmen mit einem soliden Geschäftsmodell und guten Wachstumsperspektiven interessiert sind.“ Der Erlös aus dem Aktienverkauf liegt nach Angaben des Unternehmens bei 327 Mill. Euro. Davon fließen 102 Mill. Euro an Wincor Nixdorf.

Am Montag war den Mitteldeutschen Fahrradwerken MIFA als erstem Unternehmen seit Ende 2002 der Sprung auf das deutsche Börsenparkett gelungen. Zuvor hatten die Unternehmen X-Fab und Siltronic ihre Börsengänge abgesagt beziehungsweise verschoben. Der größte Börsengang in diesem Jahr dürfte die Postbank am 21. Juni werden.

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